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Referenzen Licht und Musik

Betörende Klänge und Farben Einen geradezu magischen Dreiklang von Musik, Licht und Raum konnten am Freitagabend die Besucher der Kirche St. Michael-Neye erleben: beim Konzert des Trompeters Markus Stockhausen und der Klarinettistin Tara Bouman. „Mehr als ein Konzert“ hatte Stockhausen den Besuchern vorab in der BLZ versprochen – das war nicht zu hoch gegriffen.

Für die ganz besondere Stimmung sorgt Lichtdesigner Rolf Zavelberg. Den kargen Kirchenraum taucht er in ein Meer von leuchtenden Farben: Ein warmes Orange changiert zu Blutrot und weiter ins mystische Dunkelviolett. Die farbigen Lichter untermalen nicht nur die Musik, sondern sind gleichberechtigter Partner.

Wo Licht ist, da ist auch Schatten. Zavelberg versteht es meisterlich, mit Schatten zu spielen, die sich auf den Steinwänden der Kirche, auf dem Altar und vor allem auf einer kreisrunden Leinwand über dem Altar abzeichnen. Gelb angestrahlt, erinnert die Scheibe an einen Vollmond, bunte Flecken lassen an Jupiter denken. So entstehen betörende, suggestive Bilder, wenn der Umriss von Markus Stockhausen mit seiner Trompete und die Blumen auf dem Altar als zweifarbiger Schattenriss leuchten.“ VON STEFAN CORSSEN, Kölnische Rundschau (Bergische Landeszeitung), 15.10.07

„Die Kombination von verschiedensten Trompeten und unterschiedlichsten Klarinettentypen scheint auf den ersten Blick unmöglich. Doch der Mischklang wirkte geradezu hypnotisierend,“ Kölner Stadtanzeiger, 26.09.2007

„Selten, wenn nicht einzigartig, war gewiss auch der Auftritt von Stockhausen und Bouman, die ihr Publikum in Erpel mit eigenen Kompositionen, vor allem aber mit ihren eindrucksvollen Improvisationen zu ehrlich gemeinten Begeisterungsstürmen hinrissen. [...] Grandiose Schattenspiele mit der Silhouette der Musiker ereigneten sich derweil auf einer runden Leinwand, deren farblicher Grundton ständig variierte und auf diese Weise manchmal als aufgehende Sonne, manchmal hingegen als Vollmond wahrgenommen werden konnte.“ Bonner Generalanzeiger, 26.09.07

„'Klangvisionen' und 'Intuitive Musik', wie sie Markus Stockhausen regelmäßig in St. Maternus anstrebt, haben nichts gemein mit dem Musik-Brei etlicher Meditationsgurus. [...] Stockhausen, der fabelhafte Trompeter, sucht ganz eigene musikalische Qualitäten im Zusammenspiel mit Akustik, Stille, schönem Ton und sorgsamer Entwicklung. Wie fantastisch dieser Musiker seine Instrumente beherrscht, vom sanften Flügelhorn bis zur strahlenden hohen Trompete, muss er nicht mehr demonstrieren. Seine Musik klingt abgeklärt, sensibel, dabei aber spontan und federleicht.“ Marianne Kierspel, Kölner Stadtanzeiger, 23.08.2007

„Das logische Ineinander von Musik, Licht und Raum zeugte ein Gesamtkunstwerk von inniger Haltung und einer Wirkung, die keineswegs säuselte, sondern konturiert Räume eröffnete, in den Höhepunkten bis zum satten Forte gesteigert.“ Remszeitung, 27.07.2002

„Da wurden Klänge entfacht, wie man sie bisher nicht zu hören bekam und wohl auch sobald nicht wieder hören wird. Tiefgründige Linien vermischten sich mit heiterem Schwirren, leidenschaftliches Klagen mit hervorbrechender Exaltiertheit...“ Aachener Zeitung, 24.04.2002

„Seine Art der freien Improvisation hat nicht, wie etwa der Free Jazz, das Momentane gegenüber allen herkömmlichen Konstituenten der Musik absolut gesetzt, sondern schöpft im Gegenteil aus dem Klang und der Liebe zum Instrument.“ Odilo Clausnitzer, Bonner Generalanzeiger, 20.03.2000

„Ein musikalisches Kunstwerk sprühender Vehemenz und hauchzarter Präsenz.“ Kölner Stadtanzeiger, 06.04.2004

„Immer wieder suchten Trompete und Klarinette einen Gleichklang, den man bei den unterschiedlichen Blasinstrumenten kaum vermuten sollte. Ohne wortreiche Erklärungen wurde deutlich, dass intuitive Musik eine qualitativ andere, vielleicht sogar höhere Stufe der Improvisation ist.“ RP, 06.06.06

„Markus Stockhausen [...] brillierte mit seiner kongenialen Partnerin Tara Bouman mit Moving Sounds, das insgesamt einen geradezu paradiesischen Raum schuf, weil in ihm sich jeder selbst entführen konnte in das eigene Reich der Assoziationen [...] An die Hand genommen vom souverän-sensiblen, präzise-kraftvollen Spiel, ermutigt durch die Wärme des ständig wechselnden Lichtes, das lockte und niemals schreckte.“ Neue Westfälische, 18.10.05

„Mit seinen Lichtinstallationen schuf er die Wirkung eines entrückten, mythisch-paradiesischen Ortes [...] Eine neue Dimension von Klangfarben und inszeniertem Raum.“ Neue Westphälische, 18.10.2005

Moving Sounds [...] war Klang und Farbe zugleich. Denn Rolf Zavelberg gestaltete die Bühne mit atmosphärischem Licht, ließ die Interpreten mal in scharfen Schattenriss auf einer Leinwand erscheinen, dann wieder erhielten die Dinge im Raum mehr Gewicht: Maschinen, zahnräder, Flaschenzüge [...] In der Kulisse der Sensenschmiede fügten sich meditative Klänge und Lichtinstallation zum Gesamtkunstwerk.“ Kölner Stadtanzeiger, 27.09.2004

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